Hallo zusammen,

Der erste Beitrag dieses Blogs kommt etwas trocken und akademisch daher, weil ich es für eine gute Idee hielt, erstmal Begriff und Absicht zu erklären. Die Erklärung der Umstände hielt ich für einen Text, den man gut nachreichen könne – und da sind wir nun.

Woher kommt dieses Konzept? Wer mich schon kennt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich mich seit über einem Jahr auch in Vollzeit meiner Absichtserklärung „Verbesserung von Zusammenarbeit in Systemen aus vernetzten Menschen und Maschinen“ nachgehe.
Das liest sich etwas sperrig. Die Wirtschaft spricht sowieso lieber von Collaboration, Enterprise 2.0 oder Social Business. Im Gespräch mit Kollegen stellte sich vor ein paar Wochen mal wieder die Frage: „Was machen wir eigentlich? Was bringen wir für den Kunden?“ 

Und die Antwort, auch, wenn wir sie im Endeffekt alle anders formulieren und begründen würden, war eben: vernetztes Arbeiten.
Das klingt recht übersichtlich, ist aber ziemlich vielseitiges Konzept. Mit einer Softwarebereitstellung oder einer Schulungsinitiative ist da kaum etwas erreicht. Strategie, Kultur und der Nutzen für eine Organisation sind nicht weniger Teil der Gleichung als das Verständnis von Menschen für die Notwendigkeit der Veränderung der Weise, wie wir eigentlich arbeiten.

Notwendigkeit ist überhaupt das Stichwort: Je größer eine Organisation, desto wahrscheinlicher ist, dass sie nicht mehr ganz jung ist und ihre Strukturen zum großen Teil gewuchert sind. Daraus ergibt sich, dass eine Veränderung nötig ist, um ein zunehmend schneller und komplexer werdendes Umfeld bewältigen zu können.

Aber auch das innovativste Start Up hat vielleicht nicht das Händchen oder die Zeit, die eigene Strategie und Kultur mit den richtigen Werkzeugen zu kombinieren, um das eigene Potential auszuschöpfen.

In jedem Fall sind eigentlich alle Puzzleteile da und liegen bereit, trotzdem stellt sich die Zufriedenheit in kaum einer Organisation ein. Daraus ergibt sich für mich die Notwendigkeit, über vernetztes Arbeiten und die verschiedenen Wege dahin etwas nachzudenken. Und das nicht öffentlich zu tun, würde schon zeigen, das man auf dem völlig falschen Weg ist…

Ich würde mich freuen, wenn jemand dabei mitmachen möchte. Das neue Blog hat viele Platz für Autoren, Gastautoren und Kommentare. Und natürlich Leser.

Willkommen auf der Reise :)

(Absichts)Erklärung
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